4. CSS - Cascading Style Sheets

Ein Webauftritt besteht oft aus einer Vielzahl von einzelnen Webseiten. Möchten Sie beispielsweise die Farbe der Überschrift < h1 > nachträglich ändern, müssen Sie jede einzelne Webseite öffnen und diese Änderung vornehmen. Abhilfe für dieses Problem schafft eine zusätzliche Datei, mit der das Aussehen aller Webseiten vereinheitlich wird. Die Farbe der Überschrift < h1 > wird also nicht mit HTML-Tags festgelegt, sondern mithilfe von Formatierungsdefinitionen "Cascading Style Sheets" (Abk. CSS). Diese sogenannten CSS-Regeln teilen dem Browser mit, wie bestimmte HTML Elemente formatiert werden sollen (z. B. Schriftgrösse oder Hintergrundfarbe). Die CSS-Regeln werden mit einem Texteditor geschrieben und mit der Dateinamenserweiterung ".css" abgespeichert (z. B. styles.css). Alle Webseiten, für die diese Regeln gelten sollten, werden mit dieser CSS-Datei verknüpft. Eine einzelne Webseite wird mit einer CSS-Datei verknüpft, indem die folgende Befehlszeile in den Kopfbereich des HTML-Quelltextes eingefügt wird:

CSS Datei importieren

CSS-Regeln erstellen

Der Typ-Selektor gibt an, welches HTML-Tag formatiert werden soll, während die Deklaration beschreibt, wie das HTML-Tag (Typ-Selektor) formatiert werden soll. Die Deklaration ist von zwei geschweiften Klammern umgeben und besteht aus der Eigenschaft und seinem Wert. Im folgenden Beispiel wird für das Element h1 (Überschrift) eine CSS Regel wie folgt festgelegt:

CSS Selektor mit Wert und Eigenschaft

Wenn eine Deklaration mehrere Eigenschafts-/Wertpaaren beinhaltet, dann werden diese zur besseren Übersichtlichkeit jeweils auf einer neuen Zeile geschrieben.